Die Natur und Rolle des Geldes

Im täglichen Leben verwenden wir Geld auf vielfältigste Art und Weise: man arbeitet, um es zu erwerben; Verbrechen werden begangen, um es zu erlangen und Beziehungen gehen an Mangel desselben zugrunde. Menschen, die gar kein Geld haben, verhungern. Andere wiederum widmen ihr ganzes Leben ausschließlich der Anhäufung von Geld. Die meisten sind zufrieden, gerade soviel zu verdienen, dass sie davon leben können.

Aber was genau ist Geld?

Die Antwort auf diese so wichtige Frage wird nicht an Schulen gelehrt; tatsächlich wird sie nirgendwo gelehrt. Der überwiegende Teil der Wirtschaftswissenschaftler hat keine Ahnung, was Geld ist. Zehn verschiedene Wirtschaftswissenschaftler werden ihnen zehn verschiedene Erklärungen geben.

Stellen Sie sich vor, was passieren würde, wenn Ingenieure die Eigenschaften der Materialien, mit denen sie arbeiten, nicht verstehen würden: Brücken würden einstürzen, Häuser sackten in sich zusammen. Dasselbe Desaster passiert in der Wirtschaft, wenn die Akteure die Natur der Materialien, mit denen sie arbeiten, in diesem Falle also die Natur des Geldes, nicht verstehen.

TEIL I – Ursprünge des Geldes

Vor Tausenden von Jahren lebten die Menschen vom Jagen und Sammeln. Für diese Tätigkeiten stellten sie ihre eigenen Werkzeuge her. Bereits nach kurzer Zeit begannen sie, diese einfachen Habseligkeiten zu tauschen. So entstand das System des Tauschhandels, ein praktischer Weg, Güter direkt zu handeln. Vorstellbar ist eine Situation, in der eine Person, die eine Axt übrig hatte, einer anderen Person, die eben diese Axt benötigte, die Axt im Tausch gegen eine Handvoll Eier anbot. Tauschhandel ist also der Austausch von einer Ware für eine andere Ware. Tauschhandel verbesserte das Leben erheblich, denn es erlaubte den Menschen, sich bei der Erstellung von Gütern ausschließlich auf das zu konzentrieren, was sie jeweils am besten beherrschten.

Die Beschreibung der Axt-Ei-Situation führt aber auch anschaulich die Grenzen dieses Tauschsystems vor Augen. Was macht der Eier-Besitzer, wenn der Axthersteller keine Eier will? Tauschhandel bedeutet die oft mühsame und zeitaufwändige Suche nach jemandem, der die offerierte Ware benötigt und gleichzeitig die nachgesuchte Ware anbietet. In der Realität war dieser Austausch oft schwer oder gar unmöglich zustande zu bringen; in der Zwischenzeit verfaulten die Eier…

Die Menschen begannen zu erkennen, dass einige Waren ihren Wert über einen längeren Zeitraum hinweg besser hielten als andere. Wenn also der Eierbesitzer auf die Schnelle niemanden mit einer Axt finden konnte, dann würde er in der Zwischenzeit einfach etwas gesalzenen Fisch für die Eier eintauschen, denn der gesalzene Fisch hielt seinen Wert länger als die Eier. Diese gewonnene Zeit gab dem Tauschwilligen die Gelegenheit, jemanden zu finden, der eine Axt abzugeben hatte. Der gesalzene Fisch war dabei unter Umständen nur Mittel zum Zweck, d.h. er wurde nicht zum eigenen Verbrauch erworben sondern als zukünftiges Tauschmittel.

Es stellte sich also heraus, dass Waren, die  ihren Wert über Zeit hielten, sehr nützlich für den Handel sein können. Sie machen den Handel nicht nur einfacher, sondern in vielen Fällen überhaupt erst möglich. Güter wie z.B. gesalzener Fisch, Kupfer, Gold, Samen, Kühe und Salz sind Beispiele für Waren, die ihren Wert über Zeit hielten. Diese Güter waren die ersten Gelder. Geld ist somit eine Ware, die ihren Wert über Zeit hält und daher als Tauschmittel eingesetzt werden kann. Selbstverständlich konnten nicht alle Waren, die ihren Wert über Zeit hielten, als Geld verwendet werden. Um praktikabel zu sein, muss die als Geld genutzte Ware einen hohen Wert im Vergleich zu ihrem Gewicht haben. Sand z.B. hält seinen Wert über Zeit recht gut, jedoch ist dieser im Vergleich zu seinem Gewicht und Volumen so niedrig, dass Sand als Geld denkbar ungeeignet wäre.

Die Entwicklung des Geldes erlaubte der Menschheit, die Einschränkungen des Tauschhandelszeitalters zu überwinden. Geld war eine natürliche Entwicklung des Marktplatzes, es wurde nicht von Regierungen erfunden. Durch wiederholtes Ausprobieren fanden die Menschen am Ende jenes Tauschmittel, das am besten seinen Wert über die längste Zeit stabil hielt: Es war Gold, welches mehr und mehr als Geld verwendet wurde. Andere Gelder waren parallel dazu im Einsatz, z.B. auch Silber, welches häufig in täglichen Transaktionen verwendet wurde; aber alle diese anderen Gelder wurden nicht als ‚so gut wie Gold‘ angesehen. Gold wurde ausgewählt, weil es als die Ware, die am stabilsten ihren Wert hielt, beurteilt wurde. Menschen wählten Gold als das beste verfügbare Geld.

Manche meinen, dass Gold nicht länger Geld ist, weil es gegenwärtig nicht als Tauschmittel verwendet wird. Zentralbanken hingegen verstehen sehr gut, dass Gold Geld ist. Warum sonst wohl würden sie so viel davon bunkern?

TEIL II – Geld verstehen

Gold ist die beste Form von Geld. Wir wissen das, weil Menschen aus der ganzen Welt, aus allen Kulturen, Rassen und Religionen in Tausenden von Jahren Gold allen anderen Tauschmitteln vorgezogen haben. Warum Menschen Gold gewählt haben, ist nicht wichtig. Allein die Tatsache, dass sie Gold gewählt haben, bedeutet, dass Gold seinen Auftrag als Geld erfüllt.

Um die Geldfunktion von Gold besser zu verstehen, betrachten wir einmal die wichtigsten Funktionen von und Anforderungen an Geld. Die erste Funktion wurde in Teil I behandelt:

Geld muss ein stabiles Wertaufbewahrungsmittel über lange Zeit sein. Deshalb wurde Gold überhaupt erst das begehrteste Geld. Es ist von allen möglichen Alternativen das stabilste Wertaufbewahrungsmittel. Im Laufe der Geschichte verlor jegliches Papiergeld – ohne Ausnahme – immerfort seinen Wert.

Weiters muss Geld einen hohen Wert im Vergleich zu seinem Gewicht und Volumen haben. Eine Unze Gold passt in einen Teelöffel. Daher kann man einen sehr hohen Wert an Gold bequem in der Hosentasche befördern. Papiergeld hingegen hat keinen inhärenten Wert als den Wert des Papiers selbst. Darüber hinaus ist der einzige Wert von Papiergeld jener, welchen die Regierungen geltend machen.

Geld muss ein Tauschmittel sein, man muss es gegen Güter tauschen können. Gold ist ein Tauschmittel in weiten Teilen der Welt und behält überall seinen Wert. Obwohl es gegenwärtig in einigen Ländern von Seiten des Gesetzgebers nicht als Tauschmittel zugelassen ist, kann es diese Rolle jederzeit wieder einnehmen. US-Militärpiloten werden z.B. noch immer mit Goldmünzen (wie auch mit einer Pistole, einem Kompass und Kartenmaterial) ausgestattet, für den Fall, dass sie über feindlichem Gebiet abgeschossen werden sollten.

Weil die Tauschfunktion des Geldes sein sichtbarster Verwendungszweck ist, wird dieses manchmal irrtümlicherweise als seine einzige Funktion angesehen. Geld muss aber auch ein Maßstab des Wertes und der Kosten sein. Buchhalter brauchen Zahlen, mit deren sie arbeiten können. Ohne einen stabilen Maßstab von Wert und Kosten könnte es für Unternehmen keine Werteinschätzung geben, keine Dividenden, Kapital oder Schuldenbewertung. Mit anderen Worten: es könnte keine moderne Wirtschaft geben. Diese Funktion des Geldes macht gegenwärtige und zukünftige Kalkulationen erst möglich.

Wegen seines über Zeit stabilen Wertes ist Gold der allerbeste Maßstab. Aus diesem Grund kann es dazu verwendet werden, den Wert und die Kosten von ‚Dingen’ zu messen und aufzuzeichnen. Um eine Unze Gold konnte man sich zu Zeiten der alten Römer eine gute Toga kaufen. Es reicht auch heute noch aus, um einen guten Anzug zu kaufen.

Gold ist der Maßstab, nicht das Gemessene. Gold ist das, womit Wert gemessen wird. Man hört oft die Frage: “Wie viel kostet eine Unze Gold?” Das macht in etwa soviel Sinn wie zu fragen: “Wie lang ist ein Ein-Meter-Maßband?”, oder „Wie viele Äpfel sind zwei Äpfel?“ Die Frage ist bereits die Antwort. Der Preis einer Unze Gold ist eine Unze Gold. Wenn Sie sehen, dass “der Preis von Gold” steigt, beobachten Sie in Wirklichkeit, dass der Wert des Papiergeldes sinkt. Gold hat einen konstanten Wert, daher ist es der Maßstab. Es ist das Papiergeld, welches es misst, das andauernd seinen Wert verändert. Papiergeld ist viel zu volatil, um ein nützlicher Maßstab von Wert zu sein.

Geld muss seinen Wert über lange Entfernungen und auch über Ländergrenzen hinweg tragen können. Gold wird auf der ganzen Welt akzeptiert, da es seinen vollen Wert über die ganze Welt transferiert.

Geld muss fungibel sein. Fungibel bedeutet, dass jede Probe identisch mit jeder beliebigen anderen Probe ist. Getreide, Kaffee und Diamanten sind nicht fungibel, da diese keine durchgehend konsistente Qualität aufweisen. Wenn jemand eine Tonne hochwertigen Getreides borgen würde und seine Schulden mit einer Tonne Getreide von geringerer Qualität zurückzahlen würde, wäre der Darlehensgeber betrogen worden. Gold ist fungibel. Eine Unze Feingold ist identisch mit jeder anderen Unze Feingold.

Geld muss teilbar sein. Gold ist sehr leicht teilbar und auch sehr leicht wieder in ein Ganzes zu formen. Geld muss unverwüstlich sein. Alles, was zerbrochen werden oder verbrennen kann oder das verfaulen oder anderweitig verderben kann, ist als Geld unbrauchbar. Gold ist beinahe unzerstörbar. Es wurde, nachdem es Tausende von Jahren im Wasser gelegen hatte, in perfektem Zustand gefunden. Geld muss leicht erkennbar sein. Sogar Kinder, die im Umgang damit vertraut sind, können erkennen, ob eine Goldmünze echtes Gold ist oder nicht. Es wird angenommen, dass ein großer Teil der britischen Pfund-Noten Fälschungen sind. Seitdem moderne Drucker einfach verfügbar sind, ist das Fälschen von gesetzlichem Papiergeld alltäglich.

Geld muss selten genug sein, so dass seine Kaufkraft durch die Kosten der Anschaffung von mehr davon ausgeglichen wird. Das ist jetzt etwas komplizierter, also schauen wir es uns genauer an. Niemand würde ihnen viel, wenn überhaupt irgendetwas, für einen normalen Stein geben, den sie vom Boden aufgehoben haben. Die Kaufkraft eines Steines (also das, was man damit kaufen kann) ist beinahe Null, weil die Kosten der Anschaffung eines weiteren Steines beinahe Null sind. Sie könnten einfach einen weiteren Stein vom Boden aufheben.

Im Falle von Gold steigt die Förderung von Gold in dem Moment, wo seine Kaufkraft hoch genug ist. Das erhöht die verfügbare Menge Gold und reduziert damit wiederum seine Kaufkraft. Wenn die Kaufkraft von Gold zu niedrig ist, wird es unwirtschaftlich Gold abzubauen: das Angebot sinkt, welches dann die Kaufkraft des oberirdischen Goldes erhöht. Somit ist die Menge des Goldes, das am Markt zur Verfügung steht, selbst regulierend.

Beim Drucken von Papiergeld gibt es keine Einschränkungen außer dem Verstand, der Ehrlichkeit und der Disziplin der Politiker und Zentralbanken. Das erklärt so einiges!

Zwischen den Menschen, die Geld als Zahlungsmittel einsetzen, muss Einverständnis darüber herrschen, was Geld ist. Das französische Papiergeld des späten 18. Jahrhunderts sollte sogar mittels „Madame Guillotine“ als gesetzliches Zahlungsmittel durchgesetzt werden. Das Volk lehnte es dennoch ab. Geld kann mit Gesetzen nicht erfolgreich aufgezwungen werden. Gold wurde von Menschen in der ganzen Welt freiwillig als Geld gewählt. Menschen stimmten darin überein, dass Gold Geld ist.

TEIL III – Die Stabilität von Gold

Über Viertausendfünfhundert Jahre hinweg hat Gold am besten die wichtigsten Funktionen und Anforderungen von Geld erfüllt. Deswegen wurde Gold in Tausenden von Jahren von Menschen dazu verwendet, Vermögen anzusammeln – und wird es auch heute noch. Sehr wenig Gold wurde jemals von der Industrie verwendet. Das bedeutet, dass der größte Teil des Goldes, das jemals gewonnen wurde, noch immer für den Gebrauch zur Verfügung steht.

Es wird allgemein davon ausgegangen, dass 160.000 Tonnen Gold bereits gewonnen wurden. Diese Menge nennt man den „Stock“ (oder Vorrat). Jedes Jahr gelangen ungefähr 2.300 Tonnen neu gewonnenen Goldes auf den Markt. Das nennt man den „Flow“ (oder Fluss).

Dieser Flow bzw. Gold, das jedes Jahr neu hinzukommt, macht ungefähr 1,5 Prozent des Stocks aus. Selbst wenn die Produktion von Gold verdoppelt würde, wäre der Anstieg von Gold – also die Geldzufuhr – trotzdem nur 3 Prozent. Tatsächlich ist es beinahe unvorstellbar, wie die Goldzufuhr verdoppelt werden könnte. Gewaltige neue Goldvorkommen müssten dafür entdeckt werden.

Somit kann man sagen, dass der Stock von Gold weitaus größer ist als die Menge Goldes, die jedes Jahr neu auf den Mark gelangt. Das wiederum bedeutet, dass der Wert des Goldes sehr stabil ist. Sollte aus welchem Grund auch immer die Zufuhr von Gold aus den Minen für ein paar Jahre total versiegen, würde das so gut wie keine Auswirkung auf den Wert des Goldes haben.

Wegen seiner Knappheit wird Platinum öfters als neues Geldmetall vorgeschlagen. Sollte allerdings der Flow an neuem Platinum versiegen, wäre der Stock bereits in einigen Monaten erschöpft. Unter diesen Umständen würde der Wert des Platinum in die Höhe schießen. Daher ist Platinum viel zu volatil, um es als Geld verwenden zu können. Platinum ist ein seltenes Metal, es kann niemals als Geldmetall eingesetzt werden. Im Falle von Kupfer wäre nach dem Versiegen des Flow der Stock in ungefähr 27 Tagen erschöpft.

Die erste und absolut essentielle Funktion von Geld ist, dass es seinen Wert über Zeit stabil halten muss. Wenn der Stock im Verhältnis zum Flow zu klein ist, ist der Wert infolge wechselnder Fördermengen enormen Schwankungen unterworfen. Eine neue große Mine würde den Flow erhöhen und damit den Wert des Rohstoffes senken; ein plötzliches Zusperren einer großen Mine würde den Wert hingegen dramatisch erhöhen.

Ironischerweise denken einige Menschen, dass Gold auf Grund seiner Knappheit Geld ist. Tatsächlich ist es so, dass Gold Geld ist, weil es so viel davon gibt…relativ zum Flow. Wegen seines hohen Stock-zu-Flow Verhältnisses hält Gold seinen Wert mit großer Stabilität.

In Teil II hatten wir diskutiert, wie man in Zeiten des Alten Rom eine gute Toga für eine Unze Gold kaufen konnte und wie man dafür im 21. Jahrhundert noch immer einen guten Anzug bekommen kann. Das bedeutet, dass man sich wegen der erfolgreichen Historie von Gold und Silber kaum noch ein anderes Zahlungsmittel vorstellen kann. Selbst wenn ein neues Mittel auftauchen würde, das die vielen Funktionen und Erfordernisse von Geld erfüllen könnte, wäre es nicht in der Lage, das für die Wertstabilität erforderliche hohe Stock-zu-Flow Verhältnis zu erreichen. Mehr als alles andere ist es das hohe Stock-zu-Flow Verhältnis, das sicherstellt, dass Gold seinen stabilen Wert über lange Zeit aufrechterhalten kann. Deshalb wird Gold für immer das beste Geld sein. Silber wurde über einen ähnlich langen Zeitraum als Geld verwendet. Daher hat es ein Stock-zu-Flow Verhältnis ähnlich dem des Goldes und ist auch als Geld nutzbar.

TEIL IV – Geld in der modernen Wirtschaft

Wie in Teil I diskutiert, ist die erste Anforderung an Geld, dass es seinen Wert über Zeit stabil hält. Mit der Einführung von Geld waren wir in der Lage, uns von den Einschränkungen des Tauschhandels hin zur modernen Wirtschaft zu entwickeln.

Wenn heutzutage ein Hersteller von Gütern seine Produktion erweitern möchte, muss er investieren – z.B. in neue Produktionsstätten, Maschinen und Ausbildung. Wenn diese Investitionen erfolgreich sind, werden daraus höhere Produktion und mehr Arbeitsplätze entstehen. Analog dazu muss ein Entrepreneur, der eine neu erkannte Geschäftsmöglichkeit ausnutzen möchte, auch Investitionen tätigen. In den meisten Fällen muss das Geld für diese Investitionen geborgt werden. Von wem sonst sollten Erzeuger und Entrepreneure das Geld borgen, wenn nicht von denen, die es angespart haben?

Geld muss in Form von Ansparungen akkumuliert werden. Ohne Ansparungen kann es keine Kredite geben. Ohne Kredite kann es kein Ansteigen von Produktion geben und keine neuen Arbeitsplätze. Es muss einen Überfluss von Geld in Form von Ansparungen geben, so dass Kredite vergeben werden können. Wenn Geld nun allerdings seinen Wert nicht zuverlässig über Zeit halten kann, gibt es keine Motivation zum Sparen mehr. Warum sollte man Geld ansparen, wenn es in Zukunft weniger wert sein wird als jetzt?

In Folge versuchen Menschen verzweifelt, Wege zu finden, den Wert ihres ersparten Geldes über Zeit zu konservieren. Dies führt geradewegs in die Spekulation. Spekulation nennt man das Investieren in der Hoffnung auf große Gewinne, welches leider immer auch das Risiko von großen Verlusten in sich birgt. Geringere Sparvolumen führen so immer zu geringerer Produktion von Gütern und Dienstleistungen.

Menschen müssen für ihre Pension ansparen. Sie müssen sicher sein, dass das Geld, das sie während ihrer Arbeitsjahre ansparen, Jahre später, wenn sie in Pension gehen, den gleichen Wert haben wird. Ohne die Sicherheit der Wertstabilität sind Pensionsfondsmanager gezwungen, Spekulationen einzugehen, nur um sicherzustellen, dass die ihnen anvertrauten Gelder nicht an Wert verlieren. In dem Maße, in dem ein Geld versagt, seinen Wert über Zeit aufrechtzuerhalten, in dem Maße sind Banken, Pensionsfonds und Individuen dazu gezwungen, zu spekulieren und immer größer werdende Risiken einzugehen.

Die meisten Leute sind lieber Sparer als Spekulanten. Spekulationen sind sehr riskant…aber weniger riskant als das Ansparen von Geld, das seinen Wert über Zeit nicht hält. Wenn es mehr Spekulation und zu wenig Ansparen und Produktion gibt, ist die Ursache immer die schwache Qualität des Geldes.

Meinen Sie auch, dass wir heutzutage jede Menge Spekulation haben und wenig Ansparung oder Produktion von tatsächlichen Gütern? Dann werden Sie zu der unausweichlichen Schlussfolgerung kommen, dass die derzeitige Situation keine globale Finanzkrise ist. Es ist vielmehr eine globale Geldkrise.

Wiederum versagen Versuche mit Papiergeld. Das Problem wird durch die Globalisierung noch verstärkt: es droht nun das gleichzeitige Versagen aller Papiergeldsysteme. Aus dem “Papiergeld” raus- und in wirkliches Geld hineinzukommen, ist kein Investment. Es ist ein absolut essentielles Überlebensziel für Sie, Ihre Familie, Ihre Freunde, Ihre Nachbarn, Ihre Gesellschaft, Ihre Nation…und Ihre Welt.

Gold ist das beste verfügbare Geld. Gemeinsam mit Silber ist es die einzige verfügbare Form von akzeptablem Geld. Und – haben Sie schon welches?

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