Warum die Eile?

Wir alle wissen, dass die Preise steigen. Viele von uns wissen auch, dass das nicht immer so war. Preise waren vor der Gründung der Federal Reserve im Jahre 1913 wesentlich stabiler – zu einer Zeit, als Amerika den Goldstandard hatte. Aber ist dies ein Grund zur Eile? Wenn der Dollar Jahr für Jahr 2% oder 6% seines Wertes verliert, ist das nur eine neue Steuer. Das sollte irgendwann einmal repariert werden, zusammen mit all den anderen schlechten Steuern.

Viele Ökonomen sagen, dass, da seit 2008 die Geldmenge so massiv angestiegen ist, die Preise sicher auch bald folgen werden. Aber mit so vielen Menschen ohne Arbeit steigt die Nachfrage nicht und in teilweise sinkt so sogar. Werden die Preise wirklich bald beginnen, pro Monat 5% oder 20% anzusteigen? Zunehmend wird klar, dass dieses Szenario nicht kommen wird.

Es gibt einen anderen Grund, warum wir rasch zum Goldstandard wechseln müssen: Schulden.

Seit 1971, als Präsident Nixon den Goldverpflichtungen nicht mehr nachgekommen ist (Default) und damit das letzte Band des Dollars zum Gold zerschnitt, ist der Dollar nicht mehr gegen Gold eintauschbar. Die meisten Menschen sagen, der Dollar ist eine “Fiat”-Währung. “Fiat” bedeutet Zwang, und es ist tatsächlich wahr, dass der Dollar nur verwendet wird, weil wir dazu gezwungen werden.

Genauer heißt der Dollar Federal Reserve Note (dies steht auch auf jedem Schein). Note und Schein sind Worte für Kredit. Vor der Federal Reserve konnte jeder Papiernoten gegen Gold oder Silber eintauschen. Heute gibt es dafür keine Möglichkeit mehr. Das bedeutet, dass es keinen Weg gibt, Schulden endgültig auszulöschen.

Zum Beispiel, wenn Sie jemandem $100 schulden, können Sie ihm fünf $20-Scheine geben. Damit sind Sie Ihre Schulden los, aber nun schuldet die Fed Ihrem ehemaligen Gläubiger. Er könnte die Scheine bei der Bank deponieren. Dann schuldet die Bank ihm und die Fed schuldet der Bank. Die Bank könnte Staatsanleihen kaufen. Damit würde der Staat der Bank schulden und so weiter.

Der Haken ist, dass die Schulden nicht zurückgezahlt werden können, und die Zinsen ebenso wenig. Jedes Jahr müssen neue Schulden aufgenommen werden, um die Zinsen zu bedienen, und noch mehr, wenn die Fed Wachstum möchte. In der Tat, seit 1971 haben sich die Schulden ca. alle acht Jahre verdoppelt. In letzter Zeit hat sich dieser Verdoppelungszeitraum sogar noch verkürzt.

Die Preise könnten theoretisch immer steigen. Das ist an sich nicht destabilisierend. Die Preise sind in den letzten 100 Jahren gestiegen und sie könnten auch die nächsten 100 Jahre weiter steigen. Aber Schulden haben ein Limit. Das System kollabiert, wenn der Schuldner eine Zahlung versäumt.

Das gesamte Dollar-Geldsystem basiert darauf, Staatsschulden so zu behandeln, als seien sie Gold. Das sind sie aber nicht. Gold sind nicht die Schulden eines Dritten und Gold kann nicht ausfallen.

Die US-Regierung sitzt in einer Hinsicht im selben Boot wie die griechische. Sie kann ihre Ausgaben inklusive Zinszahlungen auf ihre Schulden nicht finanzieren, ohne zusätzliche Schulden aufzunehmen. Das ist wie der Kreditkartenkunde, der eine alte Rechnung zahlt, indem er eine neue Kreditkarte einsetzt. In einem Punkt steht die US-Regierung allerdings besser da als die griechische: die ganze Welt ist erpicht darauf, amerikanische Staatsanleihen zu kaufen – noch.

Man kann die Katastrophe gar nicht überschätzen, die eintritt, wenn die Anleihen kollabieren. Staatsanleihen sind die grundlegenden Aktiva jeder Bank, jeder Versicherung und jedes Pensionsfonds. Wenn diese Anlage wegbricht, können Banken und andere Finanzdienstleister ihre Verbindlichkeiten nicht mehr bedienen. Das ist ein Problem, weil das, was die Menschen als “Geld auf der Bank” betrachten, in Wirklichkeit eine Verbindlichkeit der Bank ist.

Wenn wir den Kurs nicht ändern, werden wir eines Morgens aufwachen und sehen, dass unsere Bankkonten leergefegt sind. Dasselbe wird gleichzeitig mit unseren Renten und Versicherungen passieren. Wir werden keine Jobs haben, weil unsere Arbeitgeber ihre Gehaltskonten bei der Bank hatten. Auch wenn wir noch Geldscheine in der Tasche haben, werden die Lebensmittel nicht lange reichen, weil die Lebensmittelproduktion und der Transport vom Bankensystem abhängen.

Es ist schwer, sich das Chaos vorzustellen, wenn Imperien (wie früher das Römische Reich) zusammenbrechen. Manche Menschen bereiten sich jetzt schon für diesen Fall vor. Wir kämpfen dafür, diesen Zusammenbruch zu verhindern und den Übergang zum Goldstandard vorzubereiten. Jeder, der die Zivilisation liebt, sollte sich zu uns gesellen. Lasst uns nicht warten, bis es zu spät ist.

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